Erdnussplätzchen – salzig und süß

Erdnussplätzchen - salzig und süß

Wenn ich mich für ein Lieblingsgewürz entscheiden sollte, wäre es wohl Salz. Ich salze fast alles (Herzhafte) nach. Nicht, weil ich finde, dass das Gericht an sich nicht genug gesalzen ist, sondern weil ich es mag, erst für eine Millisekunde ein wenig körniges Salz zu schmecken und erst dann kommt der Geschmack des Essens durch. Bei meinen Eltern muss ich mir den Salzstreuer inzwischen schon an den Tisch schmuggeln, weil mein Papa das viele Salzen nicht gutheißt. Sozusagen eine letzte Erziehungsmaßnahme. :D

So ein Salzfanatiker und dann hat sie einen Backblog?!, fragt ihr euch jetzt vielleicht. Oh, dann habt ihr noch keine süß-salzigen Plätzchen gebacken! Der Mix ist wunderbar! Sozusagen für alle, die sich abends nicht zwischen Chips und Schokolade entscheiden können. Deshalb – und weil sie so unfassbar unkompliziert und schnell zu backen sind – gehören die Erdnussplätzchen, die ich euch heute vorstelle, auch zu meinen liebsten Plätzchen. Und sie schmecken schon im November! Weiterlesen

Aprikosenkuchen mit Mandel-Streuseln – ein uuunglaublich saftiger Blechkuchen!

Streuselkuchen mit Mandeln und Aprikosen

Seit Juli begegnen uns an jeder Ecke Aprikosen. Ich mag die kleinen, runden Früchte so gern! Im Vergleich zu den meisten Nektarinen und Pflaumen lassen sie sich so leicht vom Stein lösen und mit einem Haps sind sie im Mund. Was man vorher gar nicht glaubt: Gebacken werden Aprikosen unglaublich saftig. Damit werten die kleinen Sommerfrüchte jeden noch so langweiligen Rührteig oder trockenen Biskuit auf. Statt eines Rührteigs habe ich heute einen Hefeteig für euch – genau genommen: Aprikosenkuchen mit Mandel-Streuseln. Weiterlesen

Fruchtküchlein mit Nektarinen & Erdbeeren – oder: ein rundum guter Tag

Nektarine-Erdbeer-Muffins

Heute ist ein guter Tag. Trotz Feiertag bin ich heute früh aufgestanden (Das macht erst so richtig Spaß, wenn man es nicht muss.). Ich habe meine Wohnung aufgeräumt und geputzt, Wäsche gewaschen und mich dann mit meiner Freundin zum Frühstück getroffen (Ich kann das LaSall in Hannovers Südstadt nur empfehlen – auch, wenn sie das Fitness-Frühstück mit Karotten-Ingwer-Saft und Quark mit Walnüssen und Ahornsirup von ihrer Karte gestrichen haben.). Nach einem Dreistunden-Frühstück mit Prosecco-Finale sind wir auf zu Hannovers Himmelfahrt-Highlight Swinging Hannover, haben den Adrenalin-geladenen, locker-flockigen Auftritt des Gospelworkshop-Chors bestaunt (Unfassbar, dass Geigerin Amanda Shaw mit acht Jahren bereits Sologeigerin des Baton Rouge Symphony Orchestra war! Ich spielte zu dem Zeitpunkt meine ersten Töne auf der Blockflöte.) und ließen uns von den Rhythmen von Marquess und Bigband treiben.

Zu Hause angekommen, erkannte ich, dass es auch ein guter Tag zum Backen war. Der bisherige Tag hatte mich motiviert, auf Sofa hatte ich noch keine Lust. Die Grundzutaten habe ich immer im Haus, im Kühlschrank fand ich außerdem Joghurt, Nektarinen und ein paar Erdbeeren. Es würde also Nektarine-Erdbeer-Muffins geben! Umgehend machte ich mich ans Werk. Weiterlesen

Französischer Schokoladenkuchen – schokoladiger geht’s nicht

Heute haben wir eine ganz besondere suessundselige Spezialität für euch: »Moelleux au chocolat«. Dieser französische Schokoladenkuchen macht seinem Namen alle Ehre — saftig und einfach mega schokoladig! Sein Geheimnis sind viel gute dunkle Schokolade, Butter, Eier und nur ein kleiner Esslöffel Mehl. Diesen beliebten Schokoladenkuchen musste ich im Freundes- und Kollegenkreis schon einige Male als Mitbringsel für Geburtstage oder Parties backen. Einmal probiert bedeutet Suchtgefahr, vor allem für echte Schokojunkies!

Allen Mamas heute einen schönen – vielleicht ja auch schokoladigen – Muttertag!

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Die Birne-Zimt-Tarte – so fühlen sich die ersten Frühlingstage an

Was für ein schöner Frühlingstag! Ich habe gestern meinen Balkon für den Sommer fertig gemacht – einen Gartentisch gekauft, Blumen gesät und dekoriert. Im Gartencenter habe ich mir auch ein Pfirsichbäumchen geleistet. Schon nach ein paar Tagen blüht es nun fröhlich und in einer rosa Farbenpracht vor sich hin. Nun freue ich mich schon auf mein erstes Stückchen Kuchen an meinem neuen Platz an der Sonne. :-)

Für euch habe ich heute eine saftige Birne-Zimt-Tarte. Birnen mag ich an sich sehr gern, ich kaufe sie aber nur selten und wenn, dann nur eine oder zwei einzelne. Sie werden so schnell weich und dann bleiben sie nur noch liegen. Auf der Suche nach einer Möglichkeit, meine weichen Birnen doch noch zu verwerten, habe ich dieses Rezept in der Zeitschrift Lecker Special 01/14 entdeckt. Esst die Tarte noch warm – sie ist sooo gut! Ein knuspriger Teig umhüllt eine weiche, warme Birne-Mischung. Der Zimt verleiht der Tarte die nötige Würze. Lecker!

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Eierlikörkuchen – fluffig-weicher Gugelhupf

Heute gibt es mal wieder ein Rezept meiner Oma: Eierlikörkuchen. Nicht nur zu Ostern, sondern das ganze Jahr kommt dieses herrlich fluffige Backwerk bei mir auf den Tisch. Er lässt sich blitzschnell und einfach backen und ist deshalb auch in der ganzen Familie beliebt. Und bleibt einmal etwas übrig, kann man ihn wunderbar einfrieren und portionsweise wieder auftauen. Bei Partys, an Geburtstagen oder auch zum Picknick oder Grillen – immer wieder ein Hit ;-)

Eierlikörkuchen

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Kanelbullar – oder: schwedische Zimtschnecken wie von Ikea

Die Hotdogs sind nicht die einzigen, die nach jedem Ikea-Besuch zum Pflichtprogramm gehören. Etwas das, unweigerlich in meinem Einkaufskorb landet, sobald ich die Kasse passiert habe, ist eine Tüte Kanelbullar – zu Deutsch: Zimtschnecken. Die süßen Kringel aus Schweden sind leicht pappig und doch fluffig, vor allem aber unvergleichlich zimtig!

Ich wollte sie schon lange mal backen, habe diese Konsistenz bislang aber nie hinbekommen. Bis ich das Rezept in der Zeitschrift Lecker Special 01/14 entdeckt habe. Direkt ausprobiert, zweimal dran gescheitert (was weniger am Schwierigkeitsgrad des Rezepts als vielmehr an meiner Angewohnheit liegt, mehrere Dinge gleichzeitig zu tun bzw. zu backen) und hier sind sie nun:

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Hefezopf – und das Osterfrühstück ist perfekt

Die Sonne scheint, die Frühlingsblumen sprießen und mein Schatz macht sich ans Backen. Das kann nur bedeuten, dass bald Ostern ist! Unser Backofen in der neuen Wohnung wird einem ersten Hefezopf-Backtest unterzogen – schließlich ist jeder Ofen anders. Zuvor mussten wir uns ja mit einem alten Gasbackofen zufrieden geben, was beim Backen oft keine Freude war.

Zum Glück hatten wir zwei Stückchen Hefe gekauft, denn der erste Hefezopf war schneller verputzt als man gucken konnte ;-) Hier nun also das traditionelle, vererbte Familienrezept meines Freundes – der Osterzopf! Wie ihr schon bemerkt habt, bin ich in unserem Haushalt ja nur bedingt für Hefeteig zuständig. Das liegt daran, dass die Mutter meines Freundes darauf spezialisiert ist und ihr Können Gott sei Dank an ihren Sohn weitergegeben hat. Eine lange Knetschule – das A und O beim Hefeteig – wurde von ihm durchlaufen. Danke für dieses suessundselige Rezept!

Hefezopf

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Heidelbeer-Marzipan-Streuselkuchen – Ich back’s mir im Februar

Heute gibt’s Blaubeeren, Heidelbeeren – oder wie man in Norddeutschland sagt: Bickbeeren! Mal wieder ein „Auftragskuchen“. „Wir sind bei meinem Kollegen zum Pizza essen eingeladen, wollen uns aber nachmittags schon zum Kaffee treffen. Und du sollst den Kuchen machen“, sagte mein Freund. Ah, ja. Kollegenfutter gleich Blogfutter ;-) Na dann, ran an die Rührschüssel. Was hab ich denn noch da? Gefrorenen Heidelbeeren und . . . Marzipan, passt. Schnell noch ein Glas Heidelbeerkonfitüre gekauft und los geht’s. Ich backe Heidelbeer-Marzipan-Streuselkuchen. Das muss doch jeder mögen, oder? So war jedenfalls die Rückmeldung auf das suessundselige Backwerk. Deshalb teile ich dieses wunderbare Rezept auch bei Clara von Tastesheriff in ihrer monatlichen Blogaktion ichbacksmir!

Viel Spaß beim Nachbacken!

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Schneemann de luxe – Winterlicher Rührkuchen

Pünktlich zum ersten Schnee in der Heimat habe ich meine Schneemannbackform herausgeholt und einen Schneemann aus einem winterlichen Rührkuchenteig gebacken. Der Teig ist sehr saftig und bekommt durch den Zimt und das Kakaopulver eine winterlich wohlige Note.

Dieser Kuchen eignet sich besonders gut, um das Verzieren mit Fondant auszuprobieren. Eigentlich gibt es speziellen Kleber, um die Fondantteile am Kuchen zu befestigen. Den habe ich hier aber nicht verwendet, die Fondantteile halten auch so ganz gut auf dem Zuckerguss. Fondant lässt sich sehr gut verarbeiten und klebt nicht an den Händen. Ich habe mir das eher so wie Marzipan vorgestellt, aber es ist viel besser zu verarbeiten. Ich habe jetzt richtig Lust bekommen, noch mehr mit Fondant auszuprobieren.

 Schneemann-Kuchen

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