Butterkuchen vom Blech – ein Familienrezept

Dieser Butterkuchen ist der fluffigste und lockerste Blechkuchen mit Hefeteig weit und breit! Das Rezept wurde bereits über Generationen vererbt. Ich habe es von der Mutter meines Freundes, die  wiederum von ihrer Mutter gelernt hat, wie man mit Hefe richtig umgeht, um so einen tollen Butterkuchen hinzubekommen. Dieser zarte, suessundselige Blechkuchen gehört bei jeder Familienfeier auf die Kaffeetafel. Meist ist er ratz-fatz aufgegessen, so schnell kann man gar nicht gucken.

Und das Schöne ist, variabel ist das Rezept auch noch. Wenn man zum Beispiel lieber einen kleinen runden Kuchen backen möchte, nimmt man einfach die Hälfte aller Zutaten. Und fertig ist der Butterkuchen für das kleine Kaffeekränzchen mit Freundinnen. Sollte dennoch etwas übrig bleiben, was eigentlich so gut wie nie vorkommt, kann man den Butterkuchen vom Blech einfrieren. So hat kann man sich immer einen kleinen Vorrat einfrieren und spontan auftauen und im Ofen leicht erwärmen — lecker!

Für mich ist der Kuchen zu einem Familienrezept geworden, da ich schon seit mittlerweile 18 Jahren ein Teil der Familie bin. Der Hefeteigexperte — ihr ahnt es —  ist allerdings eher mein Freund. Liegt wohl in den Genen ;-) Für den alljährlichen Hefezopf zu Ostern gehört der Ofen ganz ihm. Hefeteig ist eine Wissenschaft für sich, so denken die meisten — und der Meinung bin ich auch. Ich gebe offen zu, ich übe immer noch. Dem kleinen „Zuckerpilz“ widmen wir deshalb auch noch in unserem kleinen Teig-ABC einen eigenen Beitrag. Demnächst hier im Blog!

Butterkuchen Oma Mutter

Für den Teig:

  • 1/2 l Milch (Ja, so viel Milch stimmt.)
  • 500 g Mehl
  • 3 EL Butter
  • 1 TL Salz
  • 1 EL Zucker (Wer süßeren Teig mag und wem der Zucker obendrauf nicht reicht, nimmt gern etwas mehr.)
  • 1 Paket frische Hefe

Für den Belag:

  • gehobelte Mandeln (etwa 80 g)
  • 250 g Butter
  • 180 g Zucker

Zubereitung:

1. Die Milch in einem Topf erwärmen, aber nicht zu heiß werden lassen. Die warme Milch mit Zucker, Salz und Butter verrühren. In die lauwarme Mischung schließlich die Hefe hineinbröckeln. Dieser Vorteig muss nun 15 Minuten an einem warmen, zugluftfreien Ort „gehen“. Ich stelle dafür die Schüssel mit einem Küchenhandtuch abgedeckt  in den leicht angewärmten Ofen. Die restliche Butter in den Gefrierschrank legen. Eiskalt lässt sie sich später besser verarbeiten.

2. In den Vorteig wird nun locker das Mehl peu à peu untergerührt. Danach den Teig gut durchrühren. Durchrühren ist vielleicht das falsche Wort – die Mutter meines Freundes „schlägt“ den Teig kräftig mit einem Rührlöffel. Wenn man danach nichts im Arm merkt, hat man den Teig nicht anständig behandelt. Je länger und härter er durchgenommen wird, umso luftiger und lockerer ist hinterher der Kuchen. Es sollte sich ein geschmeidiger Teig bilden. Diesen Teig lässt man dann 30 Minuten gehen. Er sollte sich merklich vergrößern, am besten stößt er sogar an das Handtuch an.

3. Danach den Teig wieder gut durchrühren. Er sollte zähfädig und mit lauter Luftbläschen sein, die beim Rühren wieder verschwinden.  Den Teig mit bemehlten Händen auf ein gefettetes und leicht bemehltes Backblech geben und verteilen. Den Teig auf dem Blech nochmals 10 Minuten gehen lassen. Er sollte sich wieder etwas erheben.

4. Backofen auf 190° vorheizen. In dieser Zeit Zucker und gehobelte Mandeln bereitstellen und Butter aus dem Gefrierschrank nehmen. Zuerst mit einem Messer kleine Butterflöckchen abstechen und diese ebenfalls mit dem Messer in regelmäßigen kleinen Abständen (so ca. 4 cm)  in den Kuchen drücken. Von dem Paket Butter bleibt höchsten ein kleiner Teil übrig. Anschließend den Kuchen mit Zucker und Mandelblättchen bestreuen. Der Kuchen sollte gleichmäßig mit Zucker bedeckt sein.

5. Das Blech mit dem Butterkuchen in den vorgeheizten Backofen schieben (mittlere Schiene). Etwa 10 bis 15 Minuten backen. ACHTUNG: Dabei nicht weggehen und immer durch die geschlossene Ofentür den Bräunungsgrad kontrollieren! Der Butterkuchen sollte schön hell bleiben!

Butterkuchen Familienrezept

Probiert das Rezept unbedingt aus! So einen fluffig-locker-leichten Butterkuchen habe ich bei keinem Bäcker gefunden. Deshalb: Selber backen! Einfach genial!

115 Gedanken zu „Butterkuchen vom Blech – ein Familienrezept

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