Geschenkidee: Gestaltet doch mal ein eigenes Backbuch

Habt ihr schon mal euer eigenes Koch- oder Backbuch erstellt? Ich habe es vor nicht allzu langer Zeit ausprobiert – ein Geschenk für meine Mama zum Geburtstag. Das war ein Akt! Von Fotobuch-Anbietern wimmelt es nur so, einen Backbuch-Editor habe ich aber nicht gefunden. Macht nichts, dachte ich mir, nehme ich halt eine Fotobuch-Vorlage. Ursprünglich auf viele Bilder und wenig Text ausgelegt, hatte ich ganz schön viel zu ziehen und zu schieben, bis Zutaten und Texte für die Zubereitung Platz fanden. Natürlich hatte ich auch optisch meine ganz bestimmten Vorstellungen. Klar, auf Urlaubserinnerungen ausgelegte Fotobücher bieten nicht unbedingt eine große Bandbreite an kreativen Back- und Küchenmotiven. Hätte ich mir auch vorher denken können. Also wurde mein Fotobuch eher schlicht. (Meiner Mama hat es trotzdem gefallen.)

Nun unser Tipp für verzweifelte Kreative und ideenlose Geschenk-Suchende: Wer heute ein Backbuch gestalten möchte, der muss nicht länger auf allgemeine Fotobuch-Vorlagen zurückgreifen. Fambooks bietet verschiedene kreative Back- und Kochbuchvorlagen – schaut hier. Mir persönlich gefällt die Vorlage „Backstube“ sehr gut.

Backbuch-Vorlage fambooks.net

Ihr könnt eure Lieblingsvorlage auswählen, eigene Fotos hineinladen, Zutaten und Text hineinkopieren, nach Belieben verschieben, Motive ergänzen oder löschen… Alles ziemlich einfach und mit nur wenigen Klicks. (Klar, Perfektionisten wie ich brauchen immer ein bisschen länger. ;-) )

Apropos Fotos: Die müsst ihr natürlich selber machen. Es gibt nun aber passend zu den Backbuch-Vorlagen auch einen Leitfaden: 3 Schritte zum eigenen Koch- und Backbuch. Hier zeigen Experten Tricks und Kniffe, wie ihr Backbuch-taugliche Foodfotos hinbekommt. Ist ja nicht immer ganz einfach, wir sind hier ja auch immer noch am Optimieren. ;-) Und die Tipps aus dem Guide kann man zum Glück mit geringer Fotoausrüstung umsetzen. Hat ja nicht jeder Blitzgerät, Leuchten und Objektive für jeden Anlass – zumindest ich nicht. Und wenn die Fotos stehen, findet ihr in dem Guide außerdem Tipps für die Backbuchgestaltung. Es lohnt sich also ein Blick hinein.

Guide: Backbuch selber gestalten

Hier könnt ihr euch den kreativen Leitfaden herunterladen. Suessundselige Backideen liefern wir gerne!

PS: Bis zum Muttertag ist noch locker Zeit, um das eine oder andere Backbuch auszuprobieren. ;-)

 

Teiggitter legen: Wir zeigen euch, wie’s geht – einfach und schnell

Ratlos stand ich vor einigen Monaten vor meiner halb fertigen Tarte – meine erste Tarte mit Teiggitter. Bei genauerem Hinsehen waren die Teigstreifen auf dem perfekten Tarte-Bild des Backbuchs ineinander verwoben – faszinierend! Mit dem Messer hob ich den einen Streifen meiner Tarte leicht an, um den anderen mit der Gabel hindurchzuschieben – bei dem klebrigen, rohen Teig durchaus ein Akt. Ich besudelte ihn im Laufe der Aktion mit bräunlichem Birne-Zimt-Mus. Fast geschafft, nur noch einen Querstreifen „unterbrücken“… Der Teigstreifen war mittlerweile doppelt so lang, wie ich ihn ursprünglich zugeschnitten hatte. Hoffnungsvoll wagte ich mich an den nächsten. Zweimal gerissen und wieder zusammengeflickt, hatte ich am Ende tatsächlich ein gitterähnliches Muster. Zugegeben, ein wenig schief und ungleichmäßig, aber das Ergebnis war lecker!

Weil ich aber nicht jedesmal eine geschlagene Stunde mit Teiggitter legen verbringen wollte, habe ich mich tatsächlich mal informiert, wie das einfacher – und weniger nervenaufreibend – geht. Und tadaa, es gibt tatsächlich eine Methode! Sogar eine sehr einfache. Ich zeige euch heute nun, wie ihr ohne Geduldsprobe, Schweißvergießen und Wutausbrüche einfach und schnell ein Teiggitter legt.

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Backen mit Gelatine – ein suessundseliger Tipp

Torten und Desserts mit Gelatine begegnen unter den Hobby-Zuckerbäckern oft einer gewissen Ehrfurcht. Von vielen Freunden höre ich immer wieder „Sieht so lecker aus“ und „Ich würd‘ ja…“, aber das Wort „Gelatine“ auf der Zutatenliste schreckt ab. Das ist doch schade! … und vollkommen unbegründet. Ich gebe gern zu, dass auch ich mich bis vor Kurzem kaum an das Bindemittel herangewagt habe. Dann hat Tanja, die über Monate ohne Ofen und mit kalten Kuchen zurecht kommen musste, mich in die Künste des Backens mit Gelatine eingewiesen. Weil ich möchte, dass ihr alle unsere Kuchen nachbacken könnt – auch die mit Gelatine -, gebe ich ihre Tipps gern an euch weiter. :-)

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Maßeinheiten und Mengenangaben beim Backen – eine praktische Umrechnung

Mit Gramm und Liter kann ich arbeiten. Bei Pfund-Angaben muss ich schon umrechnen. Bei Tassen- und Becher-Angaben hört es bei mir auch schon auf. Große Tasse oder kleine Tasse? Ich befürchte, ich würde die Tassen in meinem Küchenschrank sogar als „mittelgroß“ beschreiben… Damit kein Backchaos entsteht und das süße Ergebnis nicht an den Mengenangaben beim Backen scheitert, rechnen wir hier für euch um.

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Teig-ABC: Quark-Öl-Teig – Grundrezept, Tipps und Gebäck

Es geht weiter mit unserem großen Teig-ABC – dieses Mal dreht sich alles um den unkomplizierten Quark-Öl-Teig. Er ist die einfache Alternative zu Mürbeteig, Hefeteig oder Biskuit und damit ideal für Back-Einsteiger. Das Öl macht ihn schön geschmeidig, der Quark sorgt dafür, dass der Teig nicht zu trocken ist. So ist er elastisch und ihr könnt ihn nach Belieben ausrollen, formen, füllen und belegen. Eurer Kreativität sind sozusagen keine Grenzen gesetzt. ;-)

Womit der Quark-Öl-Teig bei mir noch punktet: Er lässt sich sowohl für süßes als auch für herzhaftes Gebäck nutzen. Ich liebe Pizza mit diesem fluffigen, milden Teig! Und auch, wenn dieser Teig so wunderbar unkompliziert ist, haben wir neben dem Grundrezept hier für euch einige Tipps und Tricks, wie er euch in jedem Fall gelingt.

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Das große Teig-ABC: Der Biskuitteig – Zutaten, Tipps und Rezepte

Erst vor Kurzem haben wir euch den Mürbeteig vorgestellt. Weiter geht es heute mit dem Biskuitboden. Dank der vielen Eier ist der Teig wunderbar fluffig und ideal für locker-leichte Biskuitrollen, weiche Obstböden und leckere Tortenböden. Biskuitteig braucht ein wenig Fürsorge und ist nicht ganz so unkompliziert wie Mürbeteig. Ich persönlich backe meistens nach Gefühl. Daher habe ich mich mal von meiner Mutter – Zuckerbäckerin mit langjähriger Erfahrung – beraten lassen. Mit ein paar Tricks ist es ganz einfach, den locker-leichten Teig herzustellen.

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