Hefezopf – und das Osterfrühstück ist perfekt

Die Sonne scheint, die Frühlingsblumen sprießen und mein Schatz macht sich ans Backen. Das kann nur bedeuten, dass bald Ostern ist! Unser Backofen in der neuen Wohnung wird einem ersten Hefezopf-Backtest unterzogen – schließlich ist jeder Ofen anders. Zuvor mussten wir uns ja mit einem alten Gasbackofen zufrieden geben, was beim Backen oft keine Freude war.

Zum Glück hatten wir zwei Stückchen Hefe gekauft, denn der erste Hefezopf war schneller verputzt als man gucken konnte ;-) Hier nun also das traditionelle, vererbte Familienrezept meines Freundes – der Osterzopf! Wie ihr schon bemerkt habt, bin ich in unserem Haushalt ja nur bedingt für Hefeteig zuständig. Das liegt daran, dass die Mutter meines Freundes darauf spezialisiert ist und ihr Können Gott sei Dank an ihren Sohn weitergegeben hat. Eine lange Knetschule – das A und O beim Hefeteig – wurde von ihm durchlaufen. Danke für dieses suessundselige Rezept!

Hefezopf

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Berliner selber machen

Na, seid ihr mittlerweile überzuckert und eure Bäuche noch voll von all den Leckereien an Weihnachten? Macht nichts, heute muss ich unsere Winterpause zu Ehren wunderbarer selbstgemachter Berliner doch einmal unterbrechen. Wo zur Weihnachtszeit genug Leute zum Essen da sind, lohnt sich das Berlinerbacken erst so richtig. Meine Mama und ich waren waren also fleißig. Und weil mit dem Jahreswechsel nun zufällig auch noch die richtige Zeit für Berliner ist, gebe ich euch das Rezept (inkl. zwei Alternativen zur Fritteuse) hier noch mit auf den Weg.

Ein bisschen Arbeit macht es, Berliner selber zu machen. Aber der anschießende Biss durch die zuckrige Kruste und den fluffigen Teig in den fruchtigen Marmeladenkern ist unschlagbar und alle Backmühen wert!

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Käsekuchen ohne Boden – locker, cremig und einfach suessundselig

Ich liebe Käsekuchen! In allen Varianten – ob vom Blech oder in rund, mit Streuseln oder ohne, mit Mandarinen oder Mohn, ganz egal. Aber einen ganz besonderen Liebling habe ich schon: Käsekuchen ohne Boden! Dies ist mal wieder ein klassisches vererbtes Familienrezept, nämlich Oma Gertis Käsekuchen. Ein einfaches Käsekuchenrezept, das im Laufe der Jahre von der Mutter meines Freunds noch optimiert wurde und nun in mein Standard-Back-Repertoire gewandert ist.

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Butterkuchen vom Blech – ein Familienrezept

Dieser Butterkuchen ist der fluffigste und lockerste Blechkuchen mit Hefeteig weit und breit! Das Rezept wurde bereits über Generationen vererbt. Ich habe es von der Mutter meines Freundes, die  wiederum von ihrer Mutter gelernt hat, wie man mit Hefe richtig umgeht, um so einen tollen Butterkuchen hinzubekommen. Dieser zarte, suessundselige Blechkuchen gehört bei jeder Familienfeier auf die Kaffeetafel. Meist ist er ratz-fatz aufgegessen, so schnell kann man gar nicht gucken.

Und das Schöne ist, variabel ist das Rezept auch noch. Wenn man zum Beispiel lieber einen kleinen runden Kuchen backen möchte, nimmt man einfach die Hälfte aller Zutaten. Und fertig ist der Butterkuchen für das kleine Kaffeekränzchen mit Freundinnen. Sollte dennoch etwas übrig bleiben, was eigentlich so gut wie nie vorkommt, kann man den Butterkuchen vom Blech einfrieren. So hat kann man sich immer einen kleinen Vorrat einfrieren und spontan auftauen und im Ofen leicht erwärmen — lecker!

Für mich ist der Kuchen zu einem Familienrezept geworden, da ich schon seit mittlerweile 18 Jahren ein Teil der Familie bin. Der Hefeteigexperte — ihr ahnt es —  ist allerdings eher mein Freund. Liegt wohl in den Genen ;-) Für den alljährlichen Hefezopf zu Ostern gehört der Ofen ganz ihm. Hefeteig ist eine Wissenschaft für sich, so denken die meisten — und der Meinung bin ich auch. Ich gebe offen zu, ich übe immer noch. Dem kleinen „Zuckerpilz“ widmen wir deshalb auch noch in unserem kleinen Teig-ABC einen eigenen Beitrag. Demnächst hier im Blog!

Butterkuchen Oma Mutter

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Pfirsich-Maracuja-Torte – oder: Der Split-Kuchen

… in Gedenken an eine abendfüllende und wahrhaft erinnerungswürdige Geschmacksdiskussion.

Wieder eine WG-Party, wieder ein süßer Kuchen – zwei, um genau zu sein -, wieder entzückte Gäste. Dieses Mal allerdings rief das süße Gebäck mehr Aufregung hervor, als unser Grieß-Käsekuchen. Geradezu temperamentvoll machten meine Gäste ihren Geschmacksempfindungen Luft…

„Hm… das kenne ich…“
„Eis!“
„Ja, Eis… Orange…“
„Das fruchtige… Solero?!“
„Das mit dem hellen Kern. Split heißt das doch!“
„Nee, das schmeckt nach Capri-Eis!“
„Split, eindeutig Split!“
„Welches war noch mal Capri? Ist das das mit Vanille-Eis in der Mitte?“
„Solero ist das doch mit dem Maracuja-Geschmack.“
„Ich sag’s doch: Split!“

Kern dieser Diskussion: Eine Pfirsich-Maracuja-Torte – genauer gesagt, seine fruchtig-cremige Haube aus zartfließendem Maracuja-Vanille-Mix.

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Pfannkuchen – wie bei Mama

Was wollen wir heute essen? Pfannkuchen mit Zimt und Zucker und Apfelmus! Oder mit Nutella, mit Marmelade, mit Sirup, mit Honig, mit Eis, mit Puderzucker, mit Sahne … ? Für mich persönlich: Hauptsache süß, dann machen sie mich selig. Am liebsten ganz fluffig mit untergehobenem Eiweiß wie zu Hause bei Mama.

Wenn ich in Kindheitserinnerungen schwelgen möchte, dann greife ich zu meinem handgeschiebenen Rezept. Der Zettel, auf dem ich es aufgeschrieben habe und der mich bereits seit meinem Auszug von daheim vor fast zwanzig Jahren begleitet, hat schon einiges mitgemacht. Er hat viele Küchen gesehen und schon einige Flecken abbekommen – und ist deshalb einfach zu schade zum Wegwerfen. Schließlich hängen viele süße und selige Erinnerungen daran.

Pfannkuchen

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